
Enges Duell: Gegen Neutraubling unterlagen die Weilheimerinnen (in Rot) mit 1:2 © Roland Halmel
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Weilheim – Im vergangenen Jahr wussten beide Seniorenteams der Volleyballer des TSV Weilheim ihren Heimvorteil zu nutzen. In der Hardtschulhalle sicherten sich damals sowohl die Ü43-Damen als auch die Ü47-Herren den Bayerischen Meistertitel. Dieses Mal gelang dieses Kunststück nur dem Männerteam. Die Weilheimer Frauen mussten sich dagegen mit dem dritten Platz begnügen.
Die Herren bekamen es in diesem Jahr lediglich mit einem Kontrahenten zu tun, dem TSV Abensberg. Gegen die Niederbayern kam es damit zur Wiederholung des Vorjahresfinals, das die Gastgeber erneut für sich entscheiden konnten. „Es war ein verdienter Sieg in einem knappen und umkämpften Spiel“, resümierte Stefan Raatz von den TSV-Volleyballern nach dem 2:0-Erfolg (25:22, 25:23) nach Sätzen. Mit diesem Ergebnis qualifizierten sich die Weilheimer für die Deutsche Meisterschaft, die Anfang Mai in Dresden stattfindet.
Im ersten Durchgang war die Partie lange Zeit ausgeglichen, ehe sich die Hausherren am Ende mit drei Punkten absetzten und von da an die Nase vorn hatten. Im zweiten Satz bewiesen die TSV-Herren gute Nerven und Moral. Nach einem zwischenzeitlichen Vier-Punkte-Rückstand drehten sie ordentlich auf, um mit einem 25:23 den Durchgang und somit die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen.
Die TSV-Damen legten mit einer 0:2-Niederlage (19:25, 12:25) gegen den SV Stadtwerke München einen Fehlstart ins Turnier hin. „Im ersten Satz summierten sich am Ende die Fehler bei uns und im zweiten wurden wir fast überrollt“, berichtete Weilheims Teamsprecherin Karin Riedl. Überaus spannend ging es im zweiten Spiel gegen den TSV Neutraubling zu. Letztlich zogen die Gastgeberinnen mit 1:2 (22:25, 25:21, 11:15) den Kürzeren. „Im entscheidenden dritten Satz fehlte uns etwas das Glück“, konstatierte Riedl. Trotz der beiden Niederlagen gingen die Weilheimerinnen motiviert ins letzte Spiel gegen den BSV 98 Bayreuth. Und dafür wurden sie mit einem 2:1-Erfolg (18:25, 25:20, 15:12) belohnt. „Am Anfang hatten wir zu viele Eigenfehler, dann lief es aber immer besser“, urteilte Riedl nach dem Sieg, mit dem sich die Schützlinge von Trainer Güntner Kistner die Bronzemedaille sicherten.
[Quelle: Weilheimer Tagblatt/ Lokalsport; 30.04.2026; Roland Halmel]