Eine herausragende Platzierung
3. Juni 2026
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Weiterhin der Primus im Landkreis

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TC Weilheim hat 34 Teams im Spielbetrieb – Saisonstart verlief zufriedenstellend

WeilheimDer Tennisclub Weilheim bewegt sich in der laufenden Sommer-Saison einmal mehr auf sehr hohem Niveau – sowohl was das sportliche Geschehen als auch die bloße Anzahl an Mannschaften angeht. 34 Teams hat der Verein im Spielbetrieb, 16 davon gehören den Jugend- und Juniorenkategorien an. Zum Vergleich ein Blick in den Landkreis: Der TC Schongau hat insgesamt 23 Teams gemeldet, dahinter folgen die Klubs TC Peiting (19), TSV Peißenberg (16) und TC Penzberg (12). Nach den ersten beiden Wettkampfrunden steht ein Großteil der Weilheimer Teams mit ausgeglichener Bilanz da.

Die Weilheimer Herren etwa stehen in der Landesliga 2 mit 2:2 Punkten da. Der Klassenerhalt ist einmal mehr das Ziel, der Auftaktsieg gegen Eichenau (5:4) war dafür „überwichtig“, sagt TC-Vorsitzender Reinhold Moser. Gegen den favorisierten TC Rot-Weiß Eschenried gab es eine 2:7-Niederlage, aber mit etwas mehr Glück in den Match-Tiebreaks hätte es nach den Einzeln 3:3 statt 1:5 stehen können. Die Weilheimer bestreiten die Saison ohne Neuverpflichtung und verzichten – eine Ausnahme in dieser Spielklasse – auf bezahlte Akteure. „Wir bleiben bei unserem Kurs“, betont TC-Pressewart Oliver Richter. David Hendel (Jahrgang 2001) und Jordan Wenninger (Jahrgang 1996) sind die Routiniers im Team, die meisten Spieler gehören dem 2010er Jahrgang an.

In den Ligen mit je sechs Spielern haben die Weilheimer bei den Herren noch zwei weitere Teams am Start (Südliga 2, Südliga 4). „Der Unterbau ist da“, stellt Richter zufrieden fest. Das sei auch ein Verdienst der Tennisschule „Büscher & Wenninger“.

Bei den Damen haben die Weilheimer immerhin zwei Teams im Bereich der Sechser-Ligen. „Darauf sind wir stolz“, sagt Richter. Nach zwei Aufstiegen in Folge ist die erste Mannschaft in der Südliga 1 angekommen. Beide Partien bisher verliefen „extrem eng“, wie Moser betont. Einem 4:5 beim TSV Gilching ließ das Team einen 5:4-Heimsieg gegen den TC Großhesselohe folgen. In den Doppeln machten Ines Polis/Sabrina Stoll (6:3, 6:0) sowie Valentina Hippach/Leni Kühnl (6:4, 1:6, 12:10) den Gesamtsieg perfekt. Generell hat der TC Weilheim bei den Seniorinnen im Bereich der Klassen 30 und 40 derzeit eine Lücke, arbeitet aber daran, diese zu schließen. Die Damen 50 stehen in der Landesliga 2 nach zwei deutlichen Siegen (5:1/6:0) an der Spitze.

Die Herren 30 haben in der Landesliga 2 mit einem Sieg und einer Niederlage eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen. In der vergangenen Sommer-Saison überzeugte das Team als Dritter. Das Niveau in dieser Spielklasse „ist sehr hoch“, dämpft Moser übertriebene Erwartungen.

Schwierige Aufgabe in der Bayernliga

Die Herren 50 treten nach ihrem Abenteuer in der Regionalliga dieses Jahr in der darunter liegenden Bayernliga an. Dort steht klar der Klassenerhalt im Fokus. „Es wird schwierig“, sagt Moser. Zum Auftakt setzte es zwei Niederlagen, allerdings ging es gegen Pfarrkirchen und Luitpoldpark München, die beide zu den Aspiranten auf Top-Plätze zählen.

Im Bereich der Herren 60 agieren die Weilheimer in der Regionalliga auf oberstem Level. Die erste Mannschaft will nach ihrem Vize-Titel 2025 in der Süd-Ost-Staffel wieder ganz vorn mitmischen. Frank Möller hat seine guten Kontakte in der Szene genutzt und Top-Akteure aus der weiteren Umgebung für den TC gewinnen können. Auch dabei gilt: Geld fürs Spielen gibt es in Weilheim nicht. Zum Saisonauftakt gab es einen 5:4-Erfolg über den TC Augsburg Siebentisch, „ein Angstgegner“, so Moser. Die Partie gegen die „Weltauswahl“ Garching, so der TC-Vorsitzende, ging knapp mit 4:5 verloren. Die Gastgeber hatten unter anderem zwei Schweden und zwei Italiener aufgeboten.

Der am Saisonende Erstplatzierte spielt mit den Siegern der anderen drei Staffeln (West, Südwest, Nordost) den deutschen Meister aus. 2025 belegte der Süd-Ost-Meister, der TSV Altenfurt aus Nürnberg, in der Endrunde den vierten Platz. Die zweite Herren-60-Mannschaft der Weilheimer tritt in der Landesliga 2 an und hat dort nach zwei Partien auch einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto.

Makellos ist die Bilanz der Herren 80 in der acht Teams umfassenden Bayernliga Süd. Die Truppe um Hans Trapp, Günter Wilberg, Horst Becker und Roman Halisch, die über Regionalliga-Erfahrung verfügt, hat die bisherigen beiden Partien gewonnen. Es ist zwar noch ein langer Weg, aber sollten die Weilheimer ihren ersten Platz bis zum Schluss verteidigen, steht das Finale um den bayerischen Meistertitel gegen das Top-Team der Nord-Gruppe an. Die Saison findet ihre Fortsetzung nach dem Ende der Pfingstferien.

[Quelle: Weilheimer Tagblatt/ Lokalsport; Paul Hopp; 06.06.2026]