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Weilheim – Die Premiere ist den Handballern des TSV Weilheim geglückt. Beim ersten Bezirksoberliga-Heimspiel in der Huglfinger Halle, mit der zugleich auch die Serie von fünf Auswärtsspielen in Folge zu Ende ging, feierten die Kreisstädter einen 35:29 (17:15)-Sieg gegen den TuS Fürstenfeldbruck II. „Unterm Strich war es ein verdienter Arbeitssieg, der uns ein sicheres Polster zu den Teams im Tabellenkeller beschert“, so TSV-Coach Benny Leppert.
„Wir hatten anfängliche Schwierigkeiten mit der jungen Brucker Mannschaft“, räumte Leppert ein. Gegen die sehr aggressive Deckung der Gäste leisteten sich die Weilheimer viele Ballverluste. Dazu gesellten sich ungenaue Abschlüsse und Nachlässigkeiten in der ebenfalls offensiven Abwehr, die zu einem 3:6-Rückstand führten (10.). Erst nachdem Leppert auf die defensive 6-0-Variante umgestellt hatte, lief es besser. „Da hatten wir mehr Zugriff auf den Gegner“, urteilte Leppert. Im Angriff reduzierte sein Team darüber hinaus die Fehler und auch im Abschluss agierten die TSV-Männer konsequenter, was schließlich auch zu einer Zwei-Tore-Führung beim Seitenwechsel führte.
In der zweiten Hälfte verteidigten die Weilheimer dank der Treffer von fast allen Positionen ihre Führung. Zudem profitierten sie von einigen technischen Fehlern und Fehlwürfen der Fürstenfeldbrucker. „Das soll aber die geschlossene Teamleistung nicht schmälern“, urteilte Leppert. Auch die Hinausstellung von Korbinian Wimmer, der in der Rückwärtsbewegung mit seinem Gegenspieler zusammenprallte und dafür die rote Karte sah (50.), steckten die Weilheimer gut weg. Mit einem Dreierpack in der Schlussphase zum 32:27 (57.) sorgten die TSV-Herren letztlich für die Entscheidung in dieser lange Zeit überaus engen Partie.
Statistik
Weilheimer Spieler und Tore: Andreas Kunz (6), Luca Kessel (5), Lukas Schwendele (5), Max Pröll (5/1 Siebenmeter), Korbinian Wimmer (5/2), Julius Krause (3), Max Daniker (2), Moritz Krause (2), Nico Beinlich (1), Felix Letsche (1), Samuel Hagenauer, Ronny Glass, Vincent Palmer; Torhüter: Benjamin Jilg, Andreas Böhm.
[Quelle: Weilheimer Tagblatt/ Lokalsport; 11.02.2026; Roland Halmel]