Geglückte Heimpremiere in Huglfing
12. Februar 2026
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Auftritt mit Akrobatik-Profis

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Weilheimer Gruppe Vaganti durfte bei Event in Olympiahalle ihre Kunst zeigen

MünchenGroße Auftritte hat die Akrobatikgruppe Vaganti in ihrer Zeit schon einige absolviert. Die jüngste Vorstellung stellte dann aber doch etwas Besonderes dar. Die Weilheimer durften in der Olympiahalle in München vor mehreren tausend Zuschauern einen Beitrag zum „Feuerwerk der Turnkunst“ leisten. Der Auftritt „war intensiv, emotional und für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis“, teilte Vaganti mit.

Dem Ganzen war eine monatelange Vorbereitung vorausgegangen. Durch eine starke Vorstellung beim „Rendezvous der Besten“ in Siegsdorf im Februar 2025 hatte sich die Akrobatikgruppe einen Platz beim „Feuerwerk der Turnkunst“ gesichert. Die Turnshow tourt seit Jahren durch Europa. Zum aktuellen Programm „Viva“ steuern Akrobatik-Profis aus aller Welt ihre Künste bei. Dazu gehören auch Mitglieder der „China National Acrobatic Troupe“ sowie deutsche Top-Turner wie Lukas Dauser und Andreas Toba. Die Chance, im Vorprogramm auftreten zu dürfen, sei „ein Meilenstein“ gewesen, teilten die Weilheimer mit.

Mehrere Monate Zusatztraining

Für Vaganti bedeutete es auch eine Verpflichtung, sich entsprechend zu präsentieren. Alle seien „von Anfang bis Ende sehr motiviert“ gewesen, „an der Show bis ins kleinste Detail zu arbeiten“. Ab August wurde das Training gezielt intensiviert. Neben dem regulären Training von zweimal drei Stunden pro Woche kamen zusätzliche Probentage mit bis zu sechs Stunden Üben hinzu. In manchen Wochen investierten die jungen Frauen und Männer bis zu zwölf Stunden, um an Elementen und der Show an sich zu feilen.

Eine zusätzliche Herausforderung für die Truppe war die Live-Musik, die beim „Feuerwerk der Turnkunst“ zum Tragen kommt. Ihre Choreografie hatte Vaganti zu Musikaufnahmen geprobt. Im Zusammenspiel mit den Musikern mussten Timing und Übergänge speziell geprobt werden, „dies war eine anspruchsvolle Umstellung, die von der Gruppe jedoch sehr gut gemeistert worden ist“, so Vaganti.

Eng getakteter Zeitplan

Am Tag des Auftritts war die Anspannung bei allen Beteiligten greifbar. Am Nachmittag gab es noch eine Einweisung durch die Organisatoren, der eng getaktete Zeitplan der gesamten Veranstaltung ließ keine Spielräume für etwaige Verzögerungen zu. Ihre Nummer konnten die Vaganti-Akrobaten nochmals „stellen“, wie es im Jargon heißt. Zum Start der Show durften die Weilheimer dann vor dem Publikum auf die Bühne – und legten einen gelungenen Auftritt hin. „Viel Lob und Anerkennung für die Darbietung“ gab es von mehreren Seiten. Für zusätzliche Motivation hatten ein Fanclub aus Familie, Freunden und Mitgliedern vom TSV Weilheim gesorgt. Nach dem eigenen Auftritt durfte Vaganti die weitere Show von der Tribüne aus verfolgen.

[Quelle: Weilheimer Tagblatt/ Lokalsport; 31.01.2026; Paul Hopp]