

Views: 3
Weilheim – Sehr spannend machten es die Basketballer des TSV Weilheim im ersten Heimspiel in der 2. Regionalliga Süd. Beim Gemeinschaftsauftritt in der Jahnhalle mit den Handballern im Rahmen des TSV-Spendenmarathons zitterten sie sich zu einem 84:81 (35:43)-Sieg gegen die junge Mannschaft des MTSV Schwabing II. „Das war ein echter Krimi“, bekannte TSV-Coach Roland Sovarzo, der im Gegensatz zur Auftaktpartie in Rosenheim diesmal eine vollbesetzte Bank zur Verfügung hatte. Überraschend saßen dort auch die Brüder Alex und Andreas Brem, die eigentlich eine Basketballpause einlegen wollten. „Wir wurden kurzfristig gefragt, ob wir mithelfen können. Und das haben wir auch ohne große Vorbereitung gemacht“, berichtete das Brüderpaar. Auch der frisch gebackene Vater, Sebastian Betz, war wieder mit von der Partie.
Der Ex-Profi spielte auch gleich stark auf und hatte großen Anteil an der 27:19-Führung der Hausherren nach zehn Minuten. Im zweiten Viertel geriet der Angriffsmotor der Weilheimer, auch durch einige Wechsel, jedoch ins Stocken. Viele Würfe gingen daneben, zudem leisteten sich die TSV-Männer zahlreiche Ballverluste. Die Schwabinger drehten dagegen mächtig auf. „Sie spielten Harakiri, nahmen jeden Wurf, und die gingen auch fast alle rein“, bekannte Sovarzo, dessen Team so ins Hintertreffen geriet. Zum Seitenwechsel betrug der Rückstand des TSV acht Punkte.
Aus der Pause kamen die Gastgeber mit frischem Schwung und mehr Präzision im Abschluss. Angeführt von Alex Thumser, legten sie einen Zwischenspurt hin, der sie wieder in Front brachte (46:45; 24.). Danach ließ die Trefferquote wieder nach, während die Schwabinger einige Distanzwürfe verwandelten, wodurch sie wieder auf zehn Zähler davonzogen. Bis zum Viertel-Ende kämpften sich die Weilheimer wieder heran, ehe Betz nach fünf Fouls vorzeitig vom Feld musste.
Ohne Betz entwickelte sich im Schlussviertel eine Partie auf Messers Schneide. Julius Dillmann behielt bei Freiwürfen die Nerven. Er traf zweimal zum 61:61-Gleichstand (31.). In der Folge trumpfte auch noch einmal Thumser auf, der mit 24 Punkten bester TSV-Werfer war. Dank seiner Punkte und einer kämpferisch starken Schlussphase hielten die Weilheimer das junge Schwabinger Team letztlich erfolgreich in Schach.
[Quelle: Weilheimer Tagblatt/ Lokalsport: Roland Halmel; 07.10.2025]