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8. April 2026
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Zum dritten Mal bayerische Meisterin

Wieder bayerische Meisterin: Judith Leicht (hier in ihrer Spirale-Übung) gewann in der Bundesklasse überlegen in der Altersstufe 13/14. © privat

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Judith Leicht in Rimpar die Beste – Fünf Podestplätze für den TSV Weilheim

RimparBis ins unterfränkische Rimpar ist es von Weilheim aus schon ein ordentlicher Weg. Rund 340 Kilometer sind zurückzulegen. Für die Rhönradturnerinnen des TSV Weilheim hat sich der lange Weg gelohnt. Bei der bayerischen Meisterschaft holten die jungen Frauen aus dem Oberland fünf Podestplätze. Eine fast optimale Bilanz, denn sechs TSV-Turnerinnen waren in den verschiedenen Altersstufen der Bundesklasse (der höchsten Kategorie) an den Start gegangen.

Einen regelrechten Hattrick machte Judith Leicht perfekt. Wie in den zwei Jahren davor gewann sie ihre Altersklasse. In der AK 13/14 waren die 38,40 Punkte im Mehrkampf unerreicht, der Vorsprung auf die Zweitplatzierte, Anna Hornung (TSG Estenfeld), betrug 1,65 Punkte. Den Grundstein zum Sieg legte Leicht in der Gerade-Kür – die lief „reibungslos“, wie der TSV mitteilte. Mit 14,50 Punkten distanzierte sie die Konkurrenz deutlich. In der Spirale (12,50/1. Platz) und im Sprung (11,85/3. Platz) verteidigte sie ihre Führung.

Enges Duell um Bronze

Zum dritten Mal in Folge mit Silber trat Margarete Petry (AK 15/16) die Heimreise an. Mit 38,80 Punkten behielt sie knapp gegenüber Bronzemedaillengewinnerin Naja Britz (TV Bad Tölz/38,40) die Nase vorn. Im Duell der beiden gab das deutlich bessere Ergebnis von Petry in der Spirale-Übung den Ausschlag. In der Gerade-Kür erreichte die TSV-Turnerin das drittbeste Ergebnis ihrer Klasse, hinzu kam ein solider Sprung (10,85/4.). Gold ging an Anouk Petersen (TV Senden-Ay) die in überlegener Manier (41,90) gewann.

Bei den 17- und 18-Jährigen war der TSV Weilheim mit zwei Turnerinnen am Start, die am Ende auch zusammen auf dem Podest standen. Amelie Hammer (39,15) gewann die Silbermedaille, Katharina Handow (35,20) holte Bronze. Hammer überzeugte in der Gerade-Kür (15,05/2.) und war in der Spirale (13,15/2.) die einzige, die der späteren Gesamtsiegerin Pauline Wunderling (ASV Rimpar/43,55) zumindest ansatzweise nahekommen konnte. Im Sprung gelang der TSV-Turnerin das drittbeste Resultat (10,95). Vereinskollegin Handow erzielte ihr bestes Ergebnis in der Gerade-Kür (13,50/3.) und lieferte in der Spirale-Übung (10,80/3.) und im Sprung (10,90/4.) ordentliche Auftritte ab. Der Vorsprung auf Rang vier betrug komfortable 3,95 Punkte.

Neun Turnerinnen waren in der Altersklasse „19 Jahre und älter“ angetreten, zwei davon kamen vom TSV Weilheim. Rebekka Lochstampfer (38,900) gewann Silber, Valentina Hammer (36,550) belegte den sechsten Platz. Lochstampfer zeigte laut einer Mitteilung „sehr gute Leistungen in allen drei Disziplinen“. Am meisten Punkte sammelte sie in der Musikkür (14,500). Mit einem guten Sprung (12,20/3.) und einer solide geturnten Spirale (12,20/5.) sicherte sie den zweiten Platz ab. Hammer hatte an diesem Tag etwas Pech: Ihre Musikkür klappte laut Mitteilung „leider nicht fehlerfrei“. 12,550 Punkte gab es dafür. Auch bei der Spirale (12,50) habe sie nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Dafür gelang „ein solider Sprung“ (11,50).

Qualifiziert für Jugend-Meisterschaft 

Die Medaillen sind bei einer bayerischen Meisterschaft d

Die TSV-Turnerinnen in Rimpar: (von links) Amelie Hammer, Katharina Handow, Judith Leicht, Valentina Hammer, Magarete Petry und Rebekka Lochstampfer © privat

as eine, die Ergebnisse nach Punkten das andere. Denn es ging in Rimpar auch darum, die Norm für die Teilnahme an den süddeutschen Jugend-Titelkämpfen zu erfüllen. Die Weilheimerinnen durften sich diesbezüglich freuen: Judith Leicht, Margarete Petry, Amelie Hammer und Katharina Handow, also alle vier jugendlichen Turnerinnen , schafften die erforderliche Punktzahl. Die süddeutsche Meisterschaft der Jugend findet am 31. Mai in Neckargemünd (Nähe Heidelberg) statt. Die Anfahrt bis dahin ist nur unwesentlich weiter als bis nach Rimpar.

[Quelle: Weilheimer Tagblatt/ Lokalsport; 09.04.2026; Paul Hopp]