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Ein Trio schafft die perfekte Saison

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Garmisch-Partenkirchen – Es ist fast zu einer Tradition geworden, dass die Skiabteilung des TSV Weilheim das letzte Rennen der Kreiscup-Saison ausrichtet. Und stets geht es dabei auf den Kreuzwanklhang am Hausberg in Garmisch-Partenkirchen. Beim Riesenslalom in diesem Jahr gingen 251 Kinder und Jugendliche in den verschiedenen Altersklassen an den Start.

Wie es sich für den gastgebenden Klub gehört, so waren die Weilheimer mit großem Aufgebot am Start. Mehr als 30 TSV-Skirennläufer gingen auf die Piste. In der Vereinswertung bescherte das dem TSV Weilheim in der Tageswertung den zweiten Platz (545 Punkte) hinter dem TSV Bernbeuren (579). 23 Klubs und Abteilungen kamen beim Abschlussrennen in die Wertung.

Für den Ausrichter gab es am Kreuzwanklhang einige erfreuliche Ergebnisse. Dazu zählte der Sieg von Erla Folkerts in der Klasse „Schüler I weiblich“. Auf die Konkurrenz hatte sie großen Vorsprung – der Abstand zur zweitplatzierten Anna Schiele (SC Lauterbach) betrug 2,80 Sekunden. Was die Kreiscup-Gesamtwertung betrifft, liegt im Jahrgang 2013 Schiele (78 Punkte) vor Folkerts (72). Den Gesamtsieg bei den „Schülern I weiblich“ holte sich heuer Clara Dimroth (86) vom SC Huglfing, die allerdings am Kreuzwanklhang ausschied.

Neben dem Tagessieg von Erla Folkerts gab es für die Weilheimer noch mehrere zweite Plätze, und zwar durch Malia Laufer (Kinder II weiblich), Marlon Laufer (Kinder III männlich), Simon Markgraf (Kinder V männlich), Emil Liebmann (Schüler I männlich), Inke Folkerts (Schüler III weiblich) und Lukas Wudel (Schüler III männlich). Jeweils auf den Bronzerang fuhren Tom Kiesgen (Kinder III männlich), Lena Krug (Jugend II weiblich) und Jonathan Fischer (Jugend III männlich).

Doppelsiege für zwei Vereine

Zwei Vereine durften sich zum Saisonfinale über einen sogenannten Doppelsieg, also die Plätze eins und zwei in einer Klasse, freuen. Der SC Böbing holte bei der „Jugend I weiblich“ (Jg. 2008) durch Veronika Schwaegerl und Sarah Veit einen Gold- und einen Silberpokal. Der TSV Bernbeuren war bei den „Kindern IV männlich“ (Jg. 2015) obenauf: Rochus Dreher siegte vor Valentin Natzeder. In dieser Klasse lagen die ersten drei eng beieinander. Dreher, Natzeder und der drittplatzierte Jakob Greissl (SC Lauterbach) befanden sich innerhalb einer Spanne von 93 Hundertstelsekunden. In der „Jugend II weiblich“ lagen zwischen Siegerin Jana Maier (TSV Bernbeuren) und der Dritten, Lena Krug (TSV Weilheim), gar nur 0,13 Sekunden. Magdalena Ernst (SC Lauterbach/0,10 Sekunden zurück) war Zweite.

Drei Fahrer vollendeten mit einem Tagessieg am Kreuzwanklhang eine „perfekte Saison“ mit vier ersten Plätzen in den vier Kreiscup-Rennen 2026. Simon Geisenhof vom TSV Bernbeuren war einmal mehr in der Klasse „Kinder V männlich“ (Jg. 2014) der schnellste Fahrer. Diesmal hatte er 0,54 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, Simon Markgraf vom TSV Weilheim. Ebenfalls seinen vierten Saisonerfolg fuhr David Stowasser (DAV Peißenberg) ein. In der „Jugend I männlich“ war er um 1,52 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Hannes Bierling (SC Penzberg). Nicht zu schlagen war in diesem Winter auch Fabian Schwarz vom DAV Peißenberg. Den jüngsten Riesenslalom absolvierte er in 39,95 Sekunden und lag damit 1,27 Sekunden vor Seppi Hollerbach (SC Hohenfurch).

Jeder Teilnehmer konnte maximal vier Rennen bestreiten, in die Wertung flossen aufgrund eines Streichresultats drei Resultate ein. Der Tagessieger erhält im Kreiscup 30 Punkte, danach gibt es absteigend (26, 23, 21, 19, 17 etc. bis zu 1) weniger. Im besten Fall kann ein Athlet in der Gesamtwertung auf 90 Punkte kommen. Das schafften neben Geisenhof, Stowasser und Schwarz auch Annika Schmölz (TSV Bernbeuren/Kinder I), Josef Brugger (TSV Bernbeuren/Kinder II), Teresa Neu (TSV Oberammergau/Kinder IV), Rochus Dreher (TSV Bernbeuren/Kinder IV), Marlies Vogt (TSV Oberammergau/Kinder V) und Jakob Winkler (DAV Peißenberg/Schüler I), Matteo Bühner (TSV Oberammergau/Schüler IV) und Veronika Schwaegerl (SC Böbing/Jugend I). Die Vereinswertung insgesamt gewann der SC Lauterbach (2352) vor dem TSV Bernbeuren (2042) und dem TSV Weilheim (1496). PAUL HOPP

 

Quelle: Weilheimer Tagblatt am 21.03.2026