

Groß war die Freude bei den frischgebackenen Trägern des Weilheimer Ehrenzeichens, die von Weilheims Bürgermeistern ausgezeichnet wurden. Auf dem Bild fehlte Agnes Seitz, die bei der Verleihung nicht anwesend sein konnte. © Philip Dozauer
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Der Stadtrat würdigte zehn Bürger für jahrzehntelanges Engagement mit dem Ehrenzeichen. Deren Arbeit findet meist im Hintergrund statt.
Ehrenamtliche Arbeit finde oft im Hintergrund statt und werde öffentlich nicht oder nur kaum wahrgenommen, sagte Weilheims erster Bürgermeister Markus Loth, als im Rahmen der Weihnachtssitzung des Weilheimer Stadtrates die Ehrenzeichen verliehen wurden. Daher freue er sich, dass durch die Auszeichnung die Aufmerksamkeit auf verdiente Weilheimer gelenkt werde. Im Wechsel hielten im Anschluss die zweite Bürgermeisterin Angelika Flock und der dritte Bürgermeister Alfred Honisch die Laudationen auf die Preisträger.
Monika Marschall
oder die „Moni“, wie Flock sie nannte, ist seit 30 Jahren in der Tanzsport-Abteilung des TSV Weilheim aktiv. Zuerst als Sportwartin, später als Trainerin der Kindergruppe „Tanzmäuse“ sowie der Tanzjugend. Seit 2018 leitet sie die Tanz-Abteilung des TSV. Ganz nebenbei vertrat sie Weilheim bei weit mehr als 150 nationalen und internationalen Wettkämpfen.
Wolfgang Reuthner
ist seit über 20 Jahren Abteilungs- und Übungsleiter im Fechten beim TSV Weilheim. Aus der „Säbel-Festung“ Weilheim habe er eine „Degen-Stadt“ gemacht, berichtete Flock. Und die Erfolge hätten ihm Recht gegeben: Die von ihm betreuten Athleten seien heuer Deutsche Mannschaftsmeister, zweimal deutscher Vizemeister und einige Male Bayerischer und Oberbayerischer Meister geworden. Hinter diesen Siegen stecke unermüdliche ehrenamtliche Arbeit.
[Quelle: Weilheimer Tagblatt, Weilheim, 13.12.2025; Sebastian Tauchnitz]