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Verleihung des Ehrenamtspreises “Engagiert 2013”

“Das ist Ihr Abend”, begrüßte Bezirksvorsitzender Otto Marchner die Ehrengäste und bedankte sich bei ihnen für ihren oft jahrzehntelangen Einsatz. Es sei ihm ein Herzensanliegen, diejenigen, die sich oft im Hintergrund so für den Sport im Verein aufopfern, für einen Abend in den Mittelpunkt zu rücken. Ihren Dank an dieses nicht hoch genug anzuerkennende Engagement drückten auch Friederike Steinberger, Vize-Präsidentin des Bezirkstags, sowie BLSV-Vizepräsident Bernd Kränzle und Kloty Schmöller, Vorsitzende des Frauenbeirates im BLSV, aus, die die Laudatios für die zu Ehrenden übernahmen. Kränzle lobte indes auch die Initiative des BLSV-Bezirks: “Dieser Sportbezirk hat eine Führungsrolle übernommen, um das Ehrenamt mit solch einem Abend in diesem herrlichen Ambiente zu stärken.”

Zu einem großen Teil waren die Preisträger über ihre Nominierungen überrascht, die von den jeweiligen Kreisvorsitzenden vorgenommen worden waren. Und viele von ihnen legen auf Auszeichnungen nicht besonders viel Wert. “Das Ehrenamt bedeutet Arbeit und nicht Reden”, sagte Helmut Samer vom TSV Wasserburg, “aber das ist ein sehr schöner Preis.” Das Engagement jedoch sei nur möglich, weil der Partner mitmache, sagte Max Schlickenrieder vom TSV Königsdorf, verbunden mit einem Dank an seine Gattin. Natürlich waren die Lebensgefährten der Preisträger an deren Ehrenabend ebenfalls im GOP-Varieté eingeladen worden. Seit vielen Jahren kennen die Ausgezeichneten sämtliche Facetten, die die ehrenamtliche Arbeit mit sich bringt, auch die Entbehrungen und Enttäuschungen. “Auch durch meinen früheren Beruf als Richter und Staatsanwalt weiß ich, wie wichtig eine anständige Betätigung für die Jugend ist”, betonte Jürgen Bayer vom TSV 1847 Weilheim. “Aber jedes Kind, das ich durch den Sport von der Straße wegbringe, ist den Einsatz wert”, so Günter Eichinger vom TSV Fürstenfeldbruck West. Und die Preisträger werden nicht müde, in ihren Ämtern weiter anzutreiben: “Ich verspreche Euch, ich werde mich auch die nächsten Jahre für Kinder und Sport einsetzen”, so Ingrid Sedlbauer vom ASV Dachau.

Friederike Steinberger fasste den Abend, der mit einem dreigängigen Menü und atemberaubenden, akrobatischen Varieté-Vorführungen endete, denn auch in einem schönen Satz zusammen: “Das Leben ist auch deshalb so lebenswert, weil es so viele Ehrenamtliche gibt, die sich engagieren – egal, ob im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich.”

Die Preisträger:
Anna Brucklacher (SV Karlskron), Bärbel Darmitzel (FC Beilngries), Brigitte Meyer (SC Wörthsee), Ingrid Sedlbauer (ASV Dachau), Marga Solleder (ESV Sportfreunde Neuabing), Klaus Angermaier (TSV Neuötting), Fritz Baumann (TV Obing), Jürgen Bayern (TSV Weilheim), Franz Brummer (SV Anzing), Erich Brunnhuber (Behinderten- und Reha-SV Mühldorf), Alfred Doll (SV Lengenfeld), Gerhard Eckl (DJK Ingolstadt), Günter Eichinger (TSV Fürstenfeldbruck), Alfons Hasler (SF Föching), Robert Langwieser (TSV Unterhaching), Lorenz Privinsky (TSV Isen), Helmut Samer (TSV Wasserburg), Max Schlickenrieder (TSV Königsdorf), Walter Schollerer (SG Moosburg), Michael Schwertfirm (FC Gerolsbach).

Weitere Bilder der Verleihung finden Sie hier.