Turnen Oberbayerische Mannschaftsmeisterschaften der Kunstturnerinnen 2011

Oberbayerische Mannschaftsmeisterschaften der Kunstturnerinnen 2011

Start in die Herbstsaison: Oberbayerische Mannschaftsmeisterschaften der Kunstturnerinnen in  Hausham

Ak6: Noch etwas verloren auf dem Siegerpodest

AK7: Erfolgreiche Generalprobe für die Landestalentiade?

 Echte turnerische Highlights gab es bei den oberbayerischen Mannschaftsmeisterschaften in Hausham zu bewundern: Die Turnerinnen der Bundesliga-Mannschaften von Unterföhring (2. BL)  und vom GYM Tittmoning (3. BL) nutzen den Wettkampf als willkommenen Test für die  Ende Oktober anstehenden Wettkämpfe der Deutschen Turnliga.
Doppelsalti und Doppelschrauben am Boden, am Stufenbarren Jägersalti, Packsalti und andere Flieger zwischen den Holmen, sowie Riesenfelgen mit Drehungen. Da staunte nicht nur das Publikum, sondern auch so manche Turnerin!
Auch die Weilheimerinnen nutzen die  Meisterschaft, um sich auf die Herbst-Saison vorzubereiten. In der Ak5/6 war Rebekka Lochstampfer am Start für Penzberger Mannschaft und erturnte Gold, erfreulich auch das Ergebnis der Einzelwertung: Platz 1 für Rebekka. Auf dem Podest  sahen die Nachwuchsturnerinnen noch etwas „verloren“ aus.  
In der Ak7 war Laura Huber am Start, ebenfalls für die Penzberger. Hier wurden die Handstände auf der ungewohnten Tumblingfläche zum Verhängnis, die Turnerinnen belegten „nur“ Platz 2.

Am Nachmittag waren dann die Turnerinnen am Start, die die modifizierte (=erleichterte) Kür turnen: Annica und Celina Baum, sowie Laura Brem gelang nicht alles: Hervorzuheben ist Annicas Kür am Stufenbarren mit gelungenen Riesenfelgen, bei Laura war erstmals der Strecksalto-Abgang im Programm. Am Balken allerdings verlief nicht alles nach Wunsch: Zwar war der FlickFlack bei Laura ganz sicher, dafür waren aber deutliche Schwächen bei gymnastischen Elementen unübersehbar!

Auch bei Sandra, Julia und Steffi Albrecht verlief es vor allem am Balken überhaupt nicht: Teilweise war dies aber auch auf den Sonnenstand zurückzuführen. Die Sporthalle bietet durch großflächige Glasfronten  zwar Tageslicht, aber es gibt keine Möglichkeiten, durch Jalousien eine durchaus blendende Sonne bei Bedarf auszusperren. Die Trainer wolltenden Turnerinnen schon Sonnenbrillen anbieten… Am Boden und Stufenbarren verliefen die Übungen nach Plan.
Die Plätze spielten für die Trainer und Turnerinnen keine Rolle, mangels  Konkurrenz gab es leider (erneut) keinen Wettkampf  im eigentlichen Sinn. „Quo Vadis  Gerätturnen?“, eigentlich sollten in einem solchen Fall die Wettkampfklassen zusammengelegt werden, denn „Konkurrenz belebt das Geschäft“, so jedenfalls die Meinung der Weilheimer Trainer!

 

Aktualisiert (Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 03:26 Uhr)

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren