Leichtathletik

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Sportfest Kreismeisterschaften U10 und U12 in Geretsried

Dreimal Gold und dreimal Bronze für den TSV Weilheim

Der Weilheimer Nachwuchs der U8 (2005/06) stellte sich ebenso der Konkurrenz wie die etwas älteren Hasen der U10 und U12.
Im Vordergrund stand an diesem sonnigen Freitagnachmittag die Freude an der Leichtathletik.

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Julia (links) und Fiona Frank errangen im Dreikampf Bronze und Gold der W7. Auf dem 50-m-Parcours kamen die Zwillinge zeitgleich und wie immer mit einem Lächeln ins Ziel.

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Kira Renkawitz (unten links im Bild) als 9. der W7 beeindruckte ebenfalls auf der Tartanbahn des Geretsrieder Stadions.

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Ihr Bruder Jona (unten links im Bild) startet bereits in der W8 und hatte bei seinem Zielsprint Gegner und Hindernisse bereits hinter sich: Platz 10 im Dreikampf unter 25 Teilnehmern für Jona Renkawitz.

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Bronze gab es für Christian Widder in der W6 (2006). Sein Bruder Benedikt platzierte sich als 14. in der W9 des Jahrgangs 2003. Lilly Puchner erreichte in der W8 den 8. Rang.
Erfolgreichster männlicher Teilnehmer war aber Phillip Frank.  Zwei Tage nach seiner 800-m-Bestzeit in Karlsfeld war er in der U10 nicht zu stoppen und siegte im 12-köpfigen Feld. Bei der Siegerehrung war die Sonne längst untergegangen.

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Die weibliche U10 der Weilheimer wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und dominierte das Feld. Semira Reiser steuerte mit 4,04 m den weitesten Sprung der ganzen Veranstaltung bei und sicherte sich Gold im Dreikampf. Bei der Siegerehrung standen neben ihr Marcella Creutzner (Bronze) und Mirjam Jilg (Platz 4) – Belohnung für eine Dreikampfleistung ohne einen Schwachpunkt. Hannah Schwarzenbrunner platzierte sich auf Rang 20. Nach starker Leistung im Hürdensprint (8,85 s) erreichte die an diesem Tag älteste Weilheimerin Maike Hermann Rang 9 der W11 und verteidigte anschließend das Maskottchen der Abteilung gegen alle Übergriffe anderer Vereine.

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In der W9 war ein Quartett am Start: Jennifer Dorsch, Emma Michaelis, Laura Hermann und Janina Dorsch waren in einem 27-köpfigen Feld auf den Rängen 13, 14, 18 und 20 platziert.

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Bild: Laura Hermann beim Weitsprung mit 2,61 m erfolgreich.

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Starkes Team: Die jungen Weilheimer mit Trainerin Monika Puchner.

 

800 m in Karlsfeld - Liv Spuhler unter 2:50 min – Siege für Judith und Sarah Knöthig

Schnelle Gegner und ein schöner Frühlingsabend: Ideale Bedingungen bot die  1. Runde des  Karlsfelder Läufercups. Diese Chance ließen sich die 7 Weilheimer Teilnehmer auf der 800-m-Distanz nicht entgehen, bestens eingestellt von Trainer Martin Härtl kehrten sechs von ihnen mit persönlichen Bestzeiten heim.

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Bild: v.l.n.r, hintere Reihe mit Jessica Dorsch, Sarah Knöthig, Liv Spuhler, Martin Härtl, vordere Reihe mit Janina Dorsch, Jennifer Dorsch, Judith Knöthig und Phillip Frank.

Allen voran zeigte Liv Spuhler (Jahrgang 2000) auf Rang 2 in der W12 in 2:47,65 einen überzeugenden Start in die Bahnsaison. Eine Zeit unter 2:50 min über 800 m ist von der Weilheimer Leichtathletik schon seit ein paar Jahren nicht mehr geboten worden.  Im Verfolgerfeld deutet sich allerdings an, dass dies in der Zukunft noch öfter geschehen könnte. Regelmäßiges Training und die dichte Konkurrenz im eigenen Verein sorgen für sehr erfreuliche Steigerungen auf dieser Distanz.  Judith Knöthig (Jahrgang 2002) zeigte wenige Tage nach dem 2. Platz beim Aulauf eine reife Leistung und kam als Schnellste der W10 in 2:50,76 min ins Ziel. Ihre jüngere Schwester Sarah lief gar zum 3. Mal innerhalb 12 Tagen zum Sieg in ihrer Altersklasse: In der W8 kam sie nach 3:13,53 min über die Ziellinie.
Weitere gute Leistungen gelangen Phillip Frank, der in der M10 mit 3:06,57 min Rang 2 erreichte, sowie Jennifer und Janina Dorsch in der W9. Die Zwillinge starteten erstmals in Karlsfeld und belegten mit 3:25,28 und 3:33,92 min die Plätze 2 und 3. Jessica Dorsch kam nach 3:28,71 min als 7. der W14 ins Ziel.

 

Die Jüngste holt den Sieg – Staffel knapp geschlagen

Hitzerekorde überall in Bayern, und dann 800 m am frühen Nachmittag auf der Bahn laufen?
Die Termine kann man sich aussuchen, das Wetter nicht, und daher machten die Weilheimer Leichtathleten das Beste aus der Situation. Ein erster Platz, zwei zweite Plätze und ein fünfter Rang waren die Weilheimer Ausbeute bei den Kreismeisterschaften von Mittel- und Nordschwaben in Königsbrunn südlich von Augsburg. Die Teilnehmer kamen von Nördlingen, Günzburg und Neu-Ulm, vor allem aber aus der Augsburger Region. Als oberbayerischer Verein starteten die Weilheimer außer Konkurrenz und somit ohne Aussicht auf Stockerlplätze, aber das hielt sie nicht davon ab, jedes Rennen mit dem nötigen Ehrgeiz anzugehen.
Dabei überraschte die jüngste Teilnehmerin, Sarah Knöthig kurz vor ihrem achten Geburtstag mit einer beeindruckenden Leistung über 800 m bei ihrem ersten Rennen in der U10.
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Gemeinsam mit der U12 gestartet zeigte sie keinerlei Respekt vor den älteren Teilnehmerinnen und distanzierte ihre eigene Altersklasse um mehr als 20 Sekunden, als sie nach hervorragend gelaufenen 3:14,73 min ins Ziel kam. Immer noch in Sarahs Sichtweite war dabei die immerhin zwei Jahre ältere Mirjam Jilg, die zu dem  bewährten Weilheimer U12-Quartett gehört, das in der Staffel nur zu dritt antreten durfte. Mirjam empfahl sich in taktisch clever gelaufenen 3:06,20 min für weitere Einsätze und näherte sich damit trotz der Hitze in persönlicher Bestzeit der 3-Minuten-Marke. Platz 2 der Altersklasse W U12 war das Ergebnis für Mirjam.
Diese 3-Minuten-Marke haben alle drei Staffel-Teilnehmerinnen im Jahr 2011 bereits deutlich unterboten. Allerdings sind solche Zeiten in dieser Hitze kein Selbstläufer, wie sich schon bei Startläuferin Marcella Creutzner zeigte. Nach langer Wettkampfpause lief sie im ersten Zeitlauf der 3x800-m-Staffel eine verhaltene erste Runde, bis sie dann mehr wagte und als Zweite nach ca. 3:14 min an ihre Nachfolgerin Judith Knöthig übergab. Diese schloss schnell zur führenden Staffel auf und legt ebenfalls in Runde zwei zu, um nach 3:02 min in Führung liegend den Staffelstab an Maike Hermann weiter zu reichen. Diese baute den Vorsprung mit zwei gleichmäßigen Runden im Alleingang aus und trug mit 2:57 min zum Erfolg bei. Das Ergebnis von 9:13,66 min ist gerade in der Hitze des frühen Nachmittags ein gelungener Auftakt der Bahnsaison.
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Im zweiten Zeitlauf erreichte dann aber noch die Staffel der SpVgg. Auerbach/Streitheim 9:07,71 min und verwies damit die Weilheimerinnen auf den zweiten Gesamtrang.
Phillip Frank lief in der M U12 auf einen respektablen 5. Platz in 3:12,22 min. Im Ziel wirkte er noch frisch – seine Vorlieben liegen bei noch längeren Strecken.
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Weilheimer Auswärtssieg im Olympiapark

Das 36. Werner-von-Linde-Sportfest lockte auch 2012 wieder über 800 Teilnehmer aus Bayern, Österreich und Südtirol in die große Leichtathletik-Halle des Olympiaparks.
Große Teilnehmerfelder, einige Vereine aus Österreich und Südtirol, dazu das Umfeld des Olympiaparks, machen diesen Tag alljährlich zum Höhepunkt unserer Hallensaison.
Am 1. Tag waren die Jahrgänge 1999 bis 2002 am Start. Der TSV Weilheim dominierte im Jahrgang 2002 das Feld und sorgte so für einen überraschenden Gesamtsieg in der Mannschaftswertung der U12 (2002/2001). 

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Bild : U12-Siegerinnen mit Schale: Marcella Creutzner, Maike Hermann, Semira Reiser und Mirjam Jilg

Punkte wurden für Platzierungen unter den besten Acht der Einzeldisziplinen vergeben. Maike Hermann (2001) blieb im 46-köpfigen Feld ihres Jahrgangs trotz eines starken Auftritts über 50 m Hürden ohne Punkte in den Einzeldisziplinen, gewann aber mit dem starken Quartett vom Jahrgang 2002 Bronze in der 5x50-m-Pendelstaffel der U12 und den begehrten Gesamtsieg vor dem VfL Buchloe und dem  USC  München. 

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Bild : Sieg der Weilheimerinnen vor dem Vfl Buchloe und dem USC München

Semira Reiser wurde im 50-m-Hürdenfinale nur knapp geschlagen Zweite und legte mit Marcella Creutzner (3.), Mirjam Jilg (4.) und Judith Knöthig (6.) die Basis zum Gesamtsieg. Ähnlich souverän ging es im Kugelstoßen (2. Reiser, 3. Jilg, 5. Creutzner und 11. Knöthig) mit dem 3-kg-Medizinball und beim Standweitsprung (Dreifachsieg für Reiser, Jilg, Knöthig, 7. Platz Creutzner) weiter. Solch fleißige und konstante Punktesammlerinnen konnte kein anderer Verein vorweisen, und damit gelang der Sieg in der Gesamtwertung der U12 mit deutlichem Abstand.

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Bild : Schnelles Hürdentrio mit Semira Reiser (links) und Marcella Creutzner (rechts)

Als Einzelstarter der männlichen U12 schlug sich Phillip Frank (2002) hervorragend. Im 60-m-Hürden-Finale holte er sich Bronze, dazu kamen gute Leistungen beim Standweitsprung (5.) und Kugelstoßen (10.) unter 24 Teilnehmern.

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Bild : Frank Philipp als 3. über 50 m Hürden

Trainerin Monika Puchner hatte mit insgesamt 10 Sportlerinnen und Sportlern bei insgesamt 42 Einzelstarts alle Hände voll zu tun. Der enge Zeitplan des hervorragend organisierten Sportfests brachte aufgrund der großen Teilnehmerfelder einige Engpässe mit sich und erforderte zahlreiche Improvisationen.

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Bild : W12 mit Trainerin Moni Puchner

So mussten die Teilnehmerinnen der U14 manchmal schnelle Wechsel zwischen den Disziplinen bewältigen.  Sophie Puchner (2000) erreichte in einem großen Feld das Finale des 50-m-Hürden-Laufs und wurde Siebte in 11,49 s.

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Bild : Sophie Puchner (vorderste Bahn) im Hürdenfinale

Mit persönlicher Bestleistung von 1,30 m überzeugte Luisa Michaelis (1999) im Hochsprung.

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Bild : Persönliche Bestleistung für Luisa Michaelis

Im Hochsprung hatten zuvor schon Sophie Puchner und Nicole Frank (2000) mit jeweils 1,26 m einen guten Start in die neue Saison erreicht. Nicole Frank legte später beim Weitsprung mit persönlicher Bestzeit von 3,98 m nach.
Die 4x60-m-Pendelstaffel mit Nicole Frank, Luisa Michaelis, Liv Spuhler und Sophie Puchner überzeugte in 38,30 s. Auch in dieser Disziplin war die Konkurrenz aus ganz Bayern angereist, umso höher ist der 7. Platz des Quartetts zu bewerten.

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Bild : Schnelles U14-Quartett mit Nicole Frank, Luisa Michaelis, Sophie Puchner und Liv Spuhler

Liv Spuhler (2000) hatte sich bei ihrem ersten großen Wettkampf den stärksten Auftritt für den 800-m-Lauf aufgehoben. Dort lag sie nach taktisch klug gelaufenen 2:55,60 min auf Rang 13 unter 35 Teilnehmern eines sehr starken Feldes. Maike Hermann als 16. in 2:58:36 min und Judith Knöthig als 22. in 3:06,72 min liefen als junge Gäste im höheren Jahrgang mit, Nicole Frank rundete auf Platz 19 in persönlicher Bestzeit von 3:01,73 min ihren erfolgreichen Tag ab. Phillip Frank lief beim 2 Jahre älteren Jahrgang in der M12 mit und kam dort nach 3:15,62 min ins Ziel.

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Bild : Liv Spuhler und Nicole Frank: Bestzeiten über 800 m

 

Heißes Rennen im eiskalten Wind – Cross Challenge in Augsburg

„Freiwillig läuft hier keiner“, ist der erste Gedanke, wenn man das Profil der Cross Challenge in Augsburg sieht. In diesem Gelände testen Enduro-Fahrer die Grenzen ihrer Maschine aus, und einmal im Jahr gehen dort winterfeste Läufer und Läuferinnen aller Altersklassen an den Start.

Trio Startlinie
Ein paar Lkw-Ladungen Sand werden an den glattesten Stellen abgeladen, den Schnee treten die Läufer dann selbst fest. Kein Moderator, kein Kuchenverkauf, keine Musikberieselung, stattdessen wärmen sich die Teilnehmer zwischendurch an einer alten Tonne, die zum Freiluftkamin umfunktioniert wurde.
Vom TSV Weilheim am Start: 3 Schülerinnen der U12, die in der wärmeren Jahreszeit auf Sportfesten unterwegs sind und dort schnelle 800-m-Zeiten erzielen wollen. Da hilft das winterliche Kontrastprogramm, die Koordination, die Ausdauer und vor allem den Kampfgeist zu stärken. Einfach nur mitlaufen und dranhängen wie auf der Bahn geht hier nicht. Zahlreiche steile Hügel zwingen die drei Freundinnen zum Rhythmuswechsel, tiefe Spurrillen lauern unter dem frischen Schnee.
Maike Hermann (Jahrgang 2001) ist als Titelverteidigerin angereist, und sie will den Pokal niemand anders überlassen.
Maike in Führung

Nach zwei Dritteln der Strecke schüttelt sie den schnellsten Vertreter der männlichen Schüler U12 ab und läuft in 4:07 Minuten ins Ziel. Um Silber und Bronze kämpfen bis zur Ziellinie Judith Knöthig und Mirjam Jilg (beide 2002), die sich in 4:23 und 4:24 min die weiteren Podestplätze sichern. 
Verfolgerduell

Trainer Martin Härtl ist zufrieden: „.Eine starke Leistung auf der 900 m langen, äußerst selektiven Strecke.“ 

Trainer_Härtl
Dabei haben sich alle drei Weilheimerinnen auch gegenüber den älteren Teilnehmern bravourös geschlagen.
Das schnelle Trio freut sich jetzt auf die Saison und will dann auch als Staffel wieder überzeugen.
Trio_nach_dem_Rennen

 
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